Die AKF Bank sieht sich selbst als Finanzierungsbank für den Mittelstand. Kredite, die ausgegeben werden, müssen auf der anderen Seite mit Einlagen hinterlegt sein. So bietet akf Privatkunden gute Zinsen für Tagesgeld und Festgeld an.

2,4 % auf Tagesgeld
bis zu 4,25 % auf Festgeld
Anlagesummen zwischen 2.500 und 500.000 Euro
deutsche Einlagensicherung, maximal 100.000 Euro
keine Einlagensicherung über 100.000 Euro
kostenlose Kontoführung
Weitere Infos zur Bank: www.akf-bank.de
Besonders interessant ist, dass die afk bank in „festen Händen“ ist. Es gibt lediglich zwei Unternehmenseigner:
Die Kernkompetenz der akf bank ist die Finanzierung von Kraftfahrzeugen via Leasing. Nach eigenen Angaben ist die Bank der größte herstellerunabhängige Anbieter von Absatz- und Einkaufsfinanzierungen bei Fahrzeugen. Es befinden sich wohl über 50.000 im Bestand des Unternehmens.
Neben Fahrzeugen werden auch Boote, Agrar- und Industrietechnik sowie sonstige Investitionsgüter finanziert. Kunden der akf können zwischen Leasing, Kredit und Mietkauf wählen.
Um die Refinanzierung auf breite Beine zu stellen, hat sich die akf bank entschieden, Anlageprodukte für Privatkunden anzubieten. In diesem Marktsegment ist das Kreditinstitut neu und muss Angreiferkonditionen ausloben, um Marktanteile zu gewinnen.
Diese Tatsache können sich gut informierte Anleger zunutze machen und der Bank Geld leihen. Also ein Tagesgeldkonto eröffnen oder einen Festgeldvertrag abschließen.
Die akf bank scheint großen Wert auf eine ideale Kosten-Nutzen-Rechnung zu legen und bietet ihr gut verzinstes Tagesgeld erst ab einer Einlagesumme von 2.500 Euro.
Diese Mindesteinlage gilt ebenso für Festgeld. Der Kunde kann sein Geld unterjährig bis zu maximal 10 Jahre anlegen. Mit der Länge der Laufzeit steigt der Zins.

Die akf bank unterliegt der gesetzlichen und EU-weit einheitlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Konto und Kunde. Die akf bank ist in keiner freiwilligen Einlagensicherung über die gesetzliche Absicherung hinaus Mitglied.
Die Rendite der Anlage bei der akf ist einfach zu berechnen: angebotener Zinssatz minus Inflationsrate ergibt die Rendite.
Beim Tagesgeld ist die Rendite offensichtlich. Beim Festgeld weiß man es erst im Nachhinein. Je nach Anziehen der Inflation könnte es zu einem Kaufkraftverlust kommen, auch wenn nominell mehr Geld auf dem Konto ist. Dies sollte unbedingt vor Abschluss langfristiger Verträge bedacht werden.
• Bank of Scotland, Interview mit dem Deutschland-Chef
• Infos zum VTB Tagesgeld, Anlage mit österreichischer Einlagensicherung
• Silberaktien, Silber als Sachwert statt Geldanlage