Einlagensicherungsfonds - Einlagensicherung

 

6 Fragen und Antworten zur Einlagensicherung


Girokonto- Vergleich


Tagesgeld- Vergleich

Bei einer Bankpleite kann ein Großteil des eigenen Vermögens weg sein. In Deutschland gibt es aber oft eine faire Absicherung. Alles Wichtige ist hier zusammengefasst:


Warum ist es sinnvoll bei einer Tages- oder Festgeldanlage auf die Einlagensicherung zu achten?

LogoIn welchen Fällen ist das Kundenvermögen trotz Bankpleite sicher?

Tages- und Festgelder stellen kein Sondervermögen, wie zum Beispiel Aktien und Investmentfonds, der Bank dar. Das heißt: Bei einer Bankpleite ist das Geld erst einmal weg.

Zum Glück kommen Bankpleiten in Deutschland selten vor. Das letzte berühmte Beispiel war die Weserbank im Jahr 2008. Im 2010 folgte die noa bank.


Wie schützt mich der Staat vor einem Verlust?

Am 1.7.2009 wurde das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz stark zu Gunsten der Anleger verändert. Demnach bekommen Anleger 100 % (statt bisher 90 %) ihrer Geldanlage, jedoch höchstens 50.000 € (statt bisher 20.000 €), ersetzt.

Ebenfalls neu ist, dass die Auszahlung der Entschädigung spätestens 30 Arbeitstage nach Feststellung des Entschädigungsfalls vollzogen sein muss. Zum 31.12.2010 erhöhte sich die Entschädigungssumme auf 100.000 €.


Tagesgeldzinsen auf einen Blick

Audi Bank
1,1 %
ING-DiBa
1 %
Zinspilot
0,9 %
Consorsbank
0,6 %
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Welchen Schutz gibt es darüber hinaus?

Die meisten in Deutschland tätigen Banken haben sich freiwillig einem Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Im Pleitefall sind Sparguthaben in Höhe von mehreren Millionen Euro voll abgesichert.

Die Höhe der Absicherung hängt vom Eigenkapital der Bank ab. Die Sicherungsgrenze liegt bei 30 % des Bankeigenkapitals.

Bei einer kleinen Direktbank können das 4 Millionen Euro, bei den größeren Vertretern über 1 Milliarde Euro pro Kunde sein.


Gilt das auch für Sparkassen, Volks- und Landesbanken und deren Tochtergesellschaften?

Bei diesen drei Gruppen sind Kundeneinlagen unabhängig von der Größe der Bank zu 100 % abgesichert.


Sind ausländische Einlagensicherungsfonds genauso sicher?

Die Höchstgrenzen der Einlagensicherung bei ausländischen Einlagensicherungsfonds liegen unterschiedlich hoch:

• Groß Britannien: 85.000 £ – beispielsweise Bank of Scotland
• Frankreich: 100.000 € – beispielsweise Cortal Consors
  (darüber hinaus gibt es eine weitere freiwillige deutsche Einlagensicherung)
• Niederlande: 100.000 € – beispielsweise Credit Europe.


Bekomme ich im Schadensfall meine Zinsen ersetzt?

Nein, die Einlagensicherung sichert die Einlage aber keine noch nicht gutgeschriebenen Zinsen. Wurden die Zinsen bereits gutgeschrieben, zählen sie zur Einlage.

Achtung neu: die Pleite der noa bank hat eine Leserin miterlebt und uns versichert, dass ihr auch die noch nicht gutgeschriebenen Zinsen bis zum Tag der Insolvenzanmeldung von der Einlagensicherungsorganisation erstattet wurden!

Eine Ausnahme macht der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der sagt Zinsen könnten ebenfalls erstattet werden, wenn sie marktüblich sind.



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Quelle: Web-Adressbuch 2014, S. 287
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Wenn man mehr als 50.000 € bei einer Bank als Tagesgeld bzw. Festgeld anlegen möchte, ist es sinnvoll nachzuprüfen, ob die Bank einem Einlagensicherungsfonds angehört. Die Einlagensicherung umfasst keine zu erwartenden Zinsen.