Die Plünderung der Welt – wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen

Die Plünderung der Welt

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Gerade den Tages- und Festgeldanlegern unseres Portals und Reports möchte ich dieses Buch ans Herz legen, denn auf dieses Vermögen hat die im vorliegenden Buch genannte „Finanz-Elite“ es besonders abgesehen.

Im Visier: Deutsche Sparer!

Die erste Stufe mit der künstlichen Niedrigzinsphase kennen Sie bereits. Aber die „Waffenkammer“ – wie sie der Autor Dr. Michael Maier nennt – hat noch eine ganze Reihe weiterer Werkzeuge auf Lager, die den deutschen Sparer bedrohen werden.

Nachdem ich „Die Plünderung der Welt“ ausgelesen hatte, gelang es mir, Kontakt zum Autor herzustellen, denn drei wichtige Fragen wollte ich ihm stellen:

Was hat Sie bewogen dieses Buch zu schreiben?

Dr. Michael Maier: Ich habe das Buch geschrieben, weil ich glaube, dass die Gesellschaft auf eine doppelte Spaltung zusteuert: Die Staaten üben mit finanzieller Repression Zwang auf die Privatleute aus, insbesondere die klassische Mittelschicht. Die Parteien wollen ihre Klientel versorgen, die Freiheit der einzelnen wird zu diesem Zweck beschnitten.

Zugleich bewirkt dieser Konflikt, dass sich die wirklich Reichen und ihre Finanzvehikel auf globaler Ebene aus ihrer Verantwortung stehlen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Das gefährdet die Demokratie, und ich wollte auf diese fundamentale Gefahr hinweisen.

Welche Hoffnung setzen Sie in dieses Buch bzw. was erwarten Sie vom Leser?

Dr. Michael Maier

Dr. Michael Maier, Buchautor und Herausgeber der Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Dr. Michael Maier: Vor allem hoffe ich, dass die Leser beginnen, die politischen PR-Märchen radikal zu hinterfragen und sich gegen die Repression wehren. Durch Widerspruch, durch zivilen Widerstand, durch politisches Engagement.

Ich hoffe natürlich auch, dass der eine oder andere Politiker nach der Lektüre zu dem Schluss kommt: Ich bin vom Volk gewählt, die für meine Tätigkeit mein Gehalt in Form von Steuern bezahlen. Mein Auftraggeber ist der Bürger, und ich entschließe mich, Partei-Interessen hinter das Gemeinwohl zu stellen.

Wie sieht Ihrer Meinung Deutschland 2024 aus?

Dr. Michael Maier: Die Deutschen werden im Jahr 2024 länger und härter arbeiten müssen. Die Bürger werden mehr Steuern zahlen müssen, wenn es nicht gelingt, die Schulden durch Einsparungen im öffentlichen Bereich zurückzudrängen. Vermögensabgaben und Enteignungen werden den privaten Anlegern zu schaffen machen.

Vielleicht gab es sogar den einen oder anderen Crash in Europa. Die Rentner werden weniger zum Leben haben. Jeder, der 2024 auf eigene finanzielle Reserven angewiesen ist, muss jetzt genau überlegen, was er tut.

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Falls Sie mit dem Gedanken spielen, ebenfalls dieses Buch zu lesen und mehr über die Hintergründe und Pläne der Finanz-Elite erfahren wollen, empfehle ich Ihnen, sich die Bewertungen und Rezensionen bei Amazon.de anzuschauen.

Innerhalb kürzester Zeit schaffte „Die Plünderung der Welt“ Bestseller-Rang 6 in der Rubrik „Börse&Geld“.

Abrechnung mit der Fidor Bank ➜ Kündigung als Kunde der ersten Stunde!

Fidor Bank

Auf dem Weg nach unten?

– Erfahrungsbericht von Erich Axel David –

Seit 2009 war ich Kunde – fast der ersten Stunde – der fidor.

Etwa bis Ende 2013 zeichnete die fidor ein gutes Bonusprogramm, eine hilfsbereite Community, reibungsloser Zahlungsverkehr und in den Anfängen ein gut verzinstes Tagesgeldprodukt sowie Festgeld aus.

Zunächst wurde das Tagesgeld nicht mehr angeboten.

Eine zum Konto angebotene Prepaid Mastercard war zunächst kostenpflichtig, dann kostenfrei und jetzt ist sie wieder kostenpflichtig zu bekommen.

Häufige Konditionswechsel: Mal gut, dann wieder nicht so gut.

Das einstige Tagesgeldkonto wurde so schrittweise zum heutigen „Smart Girokonto“ umgebaut.

Doch statt ein vollwertiges Girokonto anzubieten, legte die fidor Bank vielmehr ihren Schwerpunkt auf „Spielereien“ wie Fremdwährungshandel, Edelmetallhandel, Kaufmöglichkeit virtueller Währungen oder einen mit bis zu 72 % p.a. verzinsten „Geldnotruf“ (6,- EUR Gebühren für eine einmonatige Geldleihe von 100,- EUR), der werbewirksam vermarktet wurde.

Dabei wurde die Funktionalität eines vollwertigen Girokontos bisher vernachlässigt:

  • Terminüberweisungen und Scheckeinreichungen sind nicht möglich.
  • Bareinzahlungen nur gegen hohe Gebühren. Eine EC-(Maestro-) Karte gibt es bisher nicht (ein konkreter Starttermin kann bisher nicht genannt werden).
  • Ein echter (zu vernünftigen Konditionen nutzbarer) Dispo-Kredit wurde deutlich verspätet eingeführt.
  • Mit der ebenfalls mehrfach verschobenen Android App lassen sich die täglichen Bankgeschäfte nicht erledigen.

Aus kostenlos Bargeld wurde kostengünstig Bargeld

Das ursprüngliche Werbeversprechen „kostenlos Bargeld“ abheben lautet jetzt nur noch „kostengünstig“ Bargeld abheben, da anders als bei anderen Onlinebanken Fremdgebühren nicht übernommen werden. Auch wird die (nicht hoch geprägte) Kreditkarte nicht in allen Geschäften akzeptiert.

Fidor Bonusprogramm

Das einst als Nebenverdienstmöglichkeit von der fidor viel beworbene Bonusprogramm wurde Mitte März radikal gekürzt. Dies ist aufgrund der mangelnden Qualität mancher community Beiträge zwar nachvollziehbar (z.B. ständige Bettelanfragen), nur hätte es hier auch andere Möglichkeiten der Qualitätssteigerung gegeben.

Bewertete Produkte sind mit Uralt-Konditionen versehen oder sehr regional geprägt und haben daher wenig Aussagekraft. Auch sind User-Kommentare zu den Produkten wie „gut“ oder „gefällt mir“ wenig aussagekräftig.

Die bewerteten Berater verdienen leider nicht immer den Namen und die Spartipps sind zu 95 % aus anderen Foren abgeschrieben oder wiederholen sich in immer kürzer werdenden Abständen.

Jetzt mal halbwegs positiv:

Die positiven Punkte des Kontos, wie die Zahlung eines Gehaltsbonus bei Gehaltseingängen ab 1.000 EUR, eine Guthabenverzinsung von derzeit 0,90 % und den niedrigen Dispo-Zinssatz möchte ich jedoch auch nicht verschweigen.

Die geschilderten negativen Punkte des Kontos (wenn es denn als Zweitkonto geführt wird) wären jedoch zu verschmerzen, wenn nicht die technischen Probleme seit Anfang Februar in leider im kürzer werdenden Abständen überhand genommen hätten:

Fehler über Fehler …

Zum Teil deutlich zeitverzögerte Buchungen, mehrfach falsche Steuerbescheinigungen, nicht gutgeschriebene Boni bzw. Ausfall wesentlicher Teile der Community, teilweise tagelanges Ausfallen der Kartenzahlungsmöglichkeit (leider zumeist vor Wochenenden) sind hier nur einige Beispiele der Probleme, die in der community und auf facebook unter den teilweise sehr verärgerten Kunden rege diskutiert wurden.

Aber vor allem das mangelndes Informationsverhalten der fidor-Ansprechpartner, die auf berechtigte (und leider wiederholt vorgetragene, da ungelöste) Kundenanfragen entweder gar nicht, zeitverzögert, mit Standardantworten und/oder sichtlich gereizt reagieren, hat mich dazu bewegt, die Geschäftsbeziehung nach über vier Jahren zu beenden.

Bei Beschwerde legt Fidor dem Kunden die Kündigung nahe …

So kann es beispielsweise nicht angehen, dass auf Kundenbeschwerden von Seiten der fidor geraten wird, die Bank zu wechseln oder Kunden wegen offen geäußerter Kritik gekündigt wird.

Die Kündigung meines Girokontos wurde nach zehn Tagen akzeptiert; eine Abrechnung oder Bestätigung der Kündigung habe ich bis heute nicht erhalten, sondern lediglich eine kommentarlose Überweisung meines Restguthabens.

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Wer testet die kostenlose DAB Kreditkarte?

Die DAB Bank war in den vergangenen Jahren hauptsächlich eine Depotbank, die zwar mittels zeitweise sehr guten Tagesgeldkonditionen neue Kunden gewann, die man aber für den Zahlungsverkehr vergessen konnte.

DAB Mastercard

Jetzt weltweit kostenfrei Bargeld abheben!

Das scheint sich in den vergangenen Monaten geändert zu haben. Bereits 2013 „bohrte“ sie das Girokonto mächtig auf. Nun folgte die Attraktivitätssteigerung mittels der kostenlosen Kreditkarte (Mastercard).

Können Sie mithelfen?

Wie Sie als regelmäßiger Leser wissen, sind wir eingefleischte DKB-Fans und (bisher) nicht bereit unsere Haupt-Girokonto-Verbindung zu wechseln. Gibt es also einen engagierten Leser, der das kostenlose DAB Girokonto in Verbindung mit der Kreditkarte testet und für alle anderen Unentschlossenen hier seine Erfahrung postet?

Um es Ihnen etwas schmackhaft zu machen, hier die DAB im direkten Vergleich mit der DKB:

Leistung DKB
www.dkb.de
DAB
www.dab-bank.de
Kontotyp: Girokonto mit Kreditkarte
Gebühren: weder Kontoführungsgebühren (Girokonto) noch Jahresgebühr (Kreditkarte) ⇒ kostenlose Nutzung für jedermann
Bankkarten: DKB Girocard Girocard (V Pay)DKB Visa Kreditkarte (Visa) DAB Girocard Girocard (Maestro)DAB Mastercard Kreditkarte (MasterCard)
Bargeldabhebungen: an Visa-Automaten gebührenfrei, weltweit an MasterCard-Automaten gebührenfrei ab 25 Euro Mindestabhebebetrag, weltweit
Zinsen: 0,20 % für Guthaben auf dem Girokonto
1,05 % für Guthaben auf der Kreditkarte (2. Visa Card als Sparkonto möglich) immer mal wieder Tagesgeldaktionen
7,90 % Dispozinsen 7,50 % Dispozinsen
10,50 % Dispozinsen für Freiberufler und Selbstständige
bis zu 30 Tage zinsfreier Kredit bei Zahlung über Kreditkarte
BankingApp: für iPhone, iPad und Android
Rabattsystem: DKB Online-Cashback, DKB CityCashback
Aktionsangebot: 90 Euro Startguthaben (bitte beachten Sie die Details dazu auf der Internetseite der Bank)
Weitere Infos und ggf. Kontoantrag: www.dkb.de www.dab-bank.de

Gerne können Sie auch allgemein Ihre Meinungen und Erfahrungen zu einem der beiden Girokonten als Ergänzung zu diesem Artikel hier posten, vielen Dank!

Weitere (Bank-)Zinssenkungen vorprogrammiert?

Tagesgeld-Report

Aktuelle Ausgabe vom monatlichen Tagesgeld-Report (kostenfrei bestellen?)

Auszug aus dem heutigen Tagesgeld-Report:

Sehr geehrte Abonnenten,
am 5. Juni (nächster Donnerstag) steht die nächste Zins­entscheidung der EZB an. Seien Sie bitte nicht überrascht, wenn der Leitzins auf 0,15 % abfällt.

Leitzinssenkung auf 0,15 % erwartet!

Zwar hat die Notenbank bisher stets Zinsschritte in einem Viertelprozent oder eines Vielfachen davon vorgenommen – was einige „Experten“ dazu verleitete zu schreiben, dass der Zinssatz nicht mehr fallen könne, denn dann würde er bei null liegen.

Doch bekanntlich frisst der Teufel in der Not Fliegen und die EZB ändert ihre Politik. In anderen Bereichen hat sie das in Abwendungsabsicht von Krisen schon mehrfach getan. Erinnern Sie sich bitte an das unbegrenzte Bereitstellen von Liquidität für Banken gegen schlechte Sicherheiten oder das Aufkaufen von Anleihen in Not geratener Staaten (wir berichteten).

1 Währungsraum bedeutet 1 gemeinsamer Zinssatz

Zwar bedarf es für unsere deutsche Wirtschaft keiner Zinssenkung, im Gegenteil, diese läuft auf Hochtouren, aber Länder wie Portugal, Spanien, Italien benötigen laut Wirtschaftswissenschaftlern diesen Schritt. Und in einem gemeinsamen Währungsraum kann es eben nur einen einheitlichen Zinssatz geben!

Sollte es zur Zinssenkung kommen, müssen wir als Tagesgeldanleger damit rechnen, dass dies eine weitere Zinssenkungsrunde bei unseren Tagesgeldkonten nach sich zieht. Banken, die mehr als 1 % zahlen, kaufen sich die Einlagen quasi zu teuer ein. Geld ist für Banken derzeit in mehr als ausreichender Menge für Nullkommanichts zu erhalten.

Erstaunlicherweise schmelzen die Tages- und Festgeldanlagen bei Banken kaum ab. Ein sicherheitsorientierter Sparer lässt sich schwerlich auf die Verlockungen des Aktien- oder Immobilienmarkts ein, was bei den aktuellen Höchstständen (DAX kurz vor der 10.000er-Marke) auch kaum ratsam wäre.

Vermögens-Preis-Inflation läuft

Im Handelsblatt berichtete der Immobilienmakler Ulrich Jacke, dass neulich eine Immobilie in München zum 38-fachen Preis der Jahresmieteinnahmen den Besitzer gewechselt habe. Allgemein üblich ist es, ein Mietshaus zwischen 20- und 24-facher Jahresmiete zu taxieren.

Was sagt das uns?

Dass einfach viel zu viel Geld im Kreislauf ist und es bereits eine fortgeschrittene Vermögenspreisexplosion gegeben hat. Zwar liegt die aktuelle Inflationsrate offiziell bei 1,3 Prozent. Diese wird jedoch als Verbraucherpreisindex erhoben. Unternehmenswerte (Aktienpreise) fließen in die Berechnung überhaupt nicht ein und gestiegene Immobilienpreise nur über den Faktor „Miete“. Nennenswerte Mietsteigerungen gibt es derzeit nur in Regionen mit starken Wirtschaftsfaktor.

Die Plünderung der Welt

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Bleibt die Frage, was wir tun können?

Unser Mantra lautet: konsequent zum zinsbesten Anbieter wechseln. Darüber hinaus fordere ich Sie auf, sich finanziell und allgemein weiterzubilden.

Ein Buch, was mir vor ein paar Tagen zugesendet wurde, ich habe es noch nicht gelesen, heißt „Die Plünderung der Welt – wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen“. Es handelt sich um keinen Krimi, sondern um ein Sachbuch. Aber vermutlich werden auch Krimi-Fans auf ihre Kosten kommen.

Auch wenn wir die letzten gelesenen Bücher noch nicht in unsere Übersichten eingepflegt haben, können Sie diese Seiten zum Stöbern und Anregen nutzen:

Hier für Sie alle bekannten Tagesgeldkonten im Vergleich:
www.optimal-banking.de/info/tagesgeldkonten.php

Frankfurter Fondsbank: Ich bin sehr zufrieden

Depotkunde der Frankfurter Fondsbank.

Depotkunde der Frankfurter Fondsbank.

– ein Erfahrungsbericht von Jürgen Senhen, 27.5.2014 –

Ich bin seit 2005 Kunde der Frankfurter Fondsbank (FFB) und habe da mittlerweile auch in 22 Fonds investiert.

Hier bin ich gerne Kunde!

2010 kam es zu einer Zusammenlegung mit dem bis dahin separat bei Fidelity geführten Konten. Das sorgte in der Tat trotz Ankündigung erst einmal für Rechnereien.

Positiv sind die Trennung von Fondsanteilen im Passivdepot (steuerfrei, weil vor 2010 gekauft)und Aktivdepot (Anteile nach 2010). Hervorragend die Funktion der Depotauswertung, da damit Steuerungen in der strategischen Ausrichtung der Anlage sehr transparent wird.

Regelmäßiges Anlegen in Fonds

Kein Ausgabeaufschlag auf alle Fonds, sehr schön. Pro Order 2,00 Euro auch ok. Sparverträge mit regelmäßigen kleineren Beträgen unter 250,00 Euro werden damit allerdings auf kurze Sicht dadurch in der Rendite geschmälert. Aber auch das ist kein Thema, wenn die Anlage lang genug läuft. Zum Zocken taugen Fonds sowieso nicht.

Diese Wünsche habe ich an die Frankfurter Fondsbank

Wünschenswert wäre die bisher nicht gegebene Möglichkeit, Fremdgeldkonten zu führen. Auch ist trotz riesiger Auswahl nicht jeder Fonds zu bekommen, was aber bei den zu Verfügung stehenden Alternativen verzeihbar ist.

Die Zahl der ETF`s ist deutlich eingeschränkt, wobei sich an diesen Fonds ja die Befürworter aktiv gemanagter Fonds mit den Anhängern passiver, indexorientierter Lösungen in Streit befinden.

Fazit zum Depot und Blick in die Zukunft

Alles in allem werde ich bei der FFB bleiben und aller Voraussicht nach meine Anlagen erweitern. Zu der gleichwohl unumgänglichen parallelen Anlage in Einzeltiteln im privaten Wertpapierdepot für den erfahrenen Anleger ist die FFB eine sinnvolle Ergänzung.

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PrivatBank Festgeld Spezial mit 7 % Zinsen für 1 Jahr

Angebots-PDF: Festgeld Spezial der PrivatBank

Angebots-PDF: Festgeld Spezial der PrivatBank

Dieses Wochenende überraschte die AS PrivatBank aus Lettland Ihre Bestandskunden mit einer SMS

„Geldanlage mit bis zu 7% p.a.! Schauen Sie sich das Angebot in Ihrem Online-Banking nach! Ihre AS PrivatBank“.

Wer sich daraufhin interessiert in das Online-Banking-System einloggte, erhielt nach der Eingabe der Zugangsdaten ein PDF zum Download.

Angebot: Festgeld Spezial

Im PDF befinden sich zwei Angebote für Festgeldanlagen, die ich Ihnen hier tabellarisch gegenüberstelle:

Parameter Festgeld Spezial 1 Festgeld Spezial 2
Laufzeit 1 Jahr (367 Tage) 6 Monate bzw. 1 Jahr (367 Tage)
Zinssatz 5,5 % 6,5 % bzw 7,0 %
Mindestanlage 5.000 Euro 5.000 Euro
Einzahlungsmöglichkeit ja, mindestens 500 Euro nein, nicht vorhanden
Zinsgutschrift monatlich monatlich oder jährlich
Gebühren 10 Euro pro Kontoeröffnung
Einlagensicherung 100.000 Euro pro Kunde und Konto in Zypern (EU)

Einige Angebotspunkte bedürfen weiterer Klärung, beispielsweise weiß ich nicht, was „Einzahlungsmöglichkeit vorhanden“ bei Festgeld Spezial 1 und „Einzahlungsmöglichkeit NICHT vorhanden“ bei Spezial 2 bedeutet. Leider ist der Kundenservice der Bank erst ab Montagmorgen telefonisch erreichbar, so dass sich interessierte Kunden irgendwie über das Wochenende retten müssen.

Ein paar Fakten können wir jedoch heute schon zusammentragen:

  1. Hoher Zinssatz ruft Skepsis hervor

    Es handelt sich für deutsche Verhältnisse um einen extrem hohen Zinssatz, der sicherlich bei vielen Sparern Argwohn und Skepsis aufkommen lässt. Für osteuropäische Banken ist dieser Zinssatz jedoch nicht so ungewöhnlich.

  2. Anlagekonto auf Zypern

    Mit dem Festgeld Spezial wird man Kunde der eigenständigen PJSC KB PrivatBank mit Sitz in Nikosia auf Zypern. Die zypriotische wie die lettische Privatbank, die bisher das deutsche Sparkonten-Geschäft geführt hat, sind beide Tochtergesellschaften der PrivatBank Ukraine. Dabei handelt es sich um die größte nicht-staatliche Bank des Landes.

  3. Einlagensicherung bis 100.000 Euro

    Zypern gehört zur Europäischen Union und deswegen besteht, veranlasst durch EU-Richtlinie, ein Einlagensicherungssystem für 100.000 Euro pro Kunde und Konto. Dieses System bewährte sich 2013 in der Zypernkrise. Man könnte sogar sagen, dass es aus Brüssel verteidigt wurde!

Wie geht es weiter?

Im November 2012 berichteten wir in unserem Tagesgeld-Report bereits über das außergewöhnliche Tagesgeld der PrivatBank (3 % bei täglicher Zinsgutschrift). Einige Leser wurden daraufhin Kunde dieser Bank und konnten ein ganzes Jahr lang diese sehr guten Konditionen genießen.

Interesse geweckt?

Uns würde interessieren, ob Sie ebenfalls an weiteren Informationen über das zinsstarke Festgeld der Privatbank mit Domizil Zypern interessiert sind. Bitte stellen Sie dazu Ihre Fragen ins Kommentarfeld unter diesen Artikel. Gerne können Sie dort auch Ihre Erfahrungen zu diesem Angebot posten. An Kundenerfahrungen sind wir nämlich interessiert. Vielen Dank!

Varengold Bank: Hält Kunden und Vergleichsportale zum Narren?

Natürlich steht es jeder Bank frei, Konditionen selbst festzulegen und bei Bedarf zu ändern.

Was jedoch seit dem Start der Varengold Bank passiert ist, war in dieser Schärfe bisher nicht üblich.

Im März 2013 startete die Bank mit dem besten Tagesgeld­zins­satz im Markt. Wir berichteten als eines der ersten Vergleichs­portale bereits am 20. März mit dem Leitsatz: Höchster Zinssatz, aber Kontoeröffnung mit Kritik!

Varengold reagiert auf unsere Kritik

Wenige Tage später meldete sich ein Mitarbeiter der Bank und vermeldete, dass man einen Kritikpunkt (Abwahl von Werbung) beseitigt habe. Das war schön; wir ergänzten unseren Artikel positiv über die Varengold Bank.

Varengold verbessert überraschend die Konditionen

Noch positiver wurde es kurz vor Ostern: Wir wurden – mit der Bitte, es an unsere Leser weiterzugeben – darüber informiert, dass die Varengold Bank sich entschieden hat, ihre Konditionen zu verbessern:

  • Gleichbehandlung von Neu- und Bestandskunden
  • Anhebung des Zinssatzes für Bestandskunden auf 1,4 %

Einziger Nachteil: Der Zinssatz für Neukunden sollte von 1,6 % auf die vereinheitlichten 1,4 % fallen.

Dank der rechtzeitigen Information über unseren Newsletter hatten unsere Leser noch die Möglichkeit, zu 1,6 % abzuschließen und sich somit den besseren Zinssatz für volle 6 Monate zu sichern. Die neuen Konditionen sollten nämlich erst zum 22.4. gültig werden.

Drastische Verschlechterung der Tagesgeldkonditionen!

Heute erreichte uns die Nachricht, dass es wieder eine Konditionsänderung mit heutiger Wirkung gab. Und zwar eine deutliche Verschlechterung: neuer Zinssatz 1,0 % für alle. Lediglich wer seit März bis heute als Neukunde das Tagesgeldkonto eröffnet hat, bekommt für den Garantiezeitraum den besseren Zinssatz.

Warum verstehen Banken ihre Kunden nicht?

Wir hatten so gehofft, dass endlich mal eine Bank den deutschen Tagesgeldanleger verstanden hat und ein auf Dauer faires Produkt anbietet. Die erste Konditionsvereinheitlichung und -verbesserung hat diese Hoffnung erst so richtig aufkommen lassen. Davor waren wir bezüglich der Herkunft der Bank skeptisch, wie man in unserem ersten Artikel lesen kann.

Leider scheint sich immer wieder dieselbe Geschichte zu wiederholen:

  • eine Bank will ein bestimmtes Volumen von Spareinlagen generieren,
  • sie geht mit dem besten Zinssatz an den Markt,
  • sie sammelt so viel Geld ein, wie sie braucht,
  • sie taucht zinsmäßig in der Versenkung ab.

Was bleibt?

Alle Neukunden haben eine 6-monatige Zinsgarantie zum besten Zinssatz, der in Deutschland bei einer deutschen Bank mit deutscher Einlagensicherung möglich war. Das ist sehr gut!

Der höchste Zinssatz auf Zeit!

Aber bitte tragen Sie sich in Ihren Terminkalender das Auslaufen des Garantiezinszeitraums ein, um dann erneut den Zinssatz zu überprüfen. Bis dahin kann viel passieren. Gerade bei den sprunghaften Konditionsänderungen bei Varengold.

Wenn die Bank im Herbst Ihr Geld weiterhin braucht, werden Sie vermutlich ein gutes Zinsangebot bekommen; wenn nicht ist Wechseln angesagt. Wir halten Sie mit unserem Tagesgeld-Report auf dem Laufenden.

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Goldsparplan: Gespräch mit Markus Burkert von Silber-und-Gold.com

Markus Burkert, Chef von Silber-und-Gold.com

Markus Burkert, Chef von Silber-und-Gold.com

Markus Burkert prüfte verschiedene Anbieter von Goldsparplänen und stellte den ersten Vergleich im deutsch­sprachigen Internet auf.

Lohnen Goldsparpläne?

Wir haben uns zum Gespräch verabredet, weil ich neugierig war, was es neues dazu zu lernen gibt.

Tanja Janecke: Von Goldsparplänen habe ich auf Anlegermessen von Vertriebsfirmen schon mal etwas gehört. Da Sie Betreiber eines spezialisierten Webportals sind, kann man wohl auch online einen Goldsparplan beginnen …

Doch bevor wir in die Details einsteigen eine grundsätzliche Frage:

Für wen und mit welcher Zielrichtung könnte überhaupt ein regelmäßiges Ansparen in Gold sinnvoll sein?

Markus Burkert: Zunächst einmal ist es in Zeiten negativer Realzinsen und unsicherer Währungsentwicklung grundsätzlich für jeden sinnvoll, einen Teil seines Ersparten in Gold oder auch andere Edelmetalle anzulegen.

Wer das kontinuierlich tun möchte, kann natürlich beim Edelmetallhändler seines Vertrauens regelmäßig Anlagemünzen oder kleinere Barren kaufen. Für denjenigen, der aber vielleicht keinen Edelmetallhändler in der Nähe hat, oder einfach die Bequemlichkeit eines automatischen Ansparens schätzt, ist ein Goldsparplan mit Sicherheit eine Überlegung wert.

Wie der Vergleich zeigt, gibt es überraschenderweise sogar Modelle, die trotz der anfallenden Gebühren das eigenständige Ansparen in den meisten Fällen outperformen.

Wem also eine optimale Performance (wenn man das in diesem Fall so nennen kann) wichtiger ist, als seine Barren oder Münzen jederzeit in die Hand nehmen zu können, der sollte ebenfalls einen Blick auf die Ergebnisse des Goldsparplan-Vergleichs werfen.

Tanja Janecke: Auf was sollte man besonders achten, wenn man einen Goldsparplan abschließen möchte, oder konkreter gefragt:

Wo können eventuell Haken liegen?

Markus Burkert: Die Gebührenstrukturen sind in einigen Fällen recht komplex und unübersichtlich. Manchmal ist auch nicht auf den ersten Blick klar, zu welchen Konditionen das Gold ge- oder verkauft wird.

Beispielsweise dachte ich beim Goldsparplan der VB Löbau-Zittau (der in Zusammenarbeit mit Pro Aurum angeboten wird) die längste Zeit, dass das Gold zu den Preisen von Pro Aurum gekauft wird, da es ja auch dort eingelagert wird. Tatsächlich wird das Gold allerdings zu den wesentlich ungünstigeren Konditionen bei der VB Löbau-Zittau gekauft.

Achten Sie darauf zu welchen Kursen gekauft wird!

Solche Beispiele könnte ich einige nennen. Ich musste das Ergebnis der Berechnungen mehrmals korrigieren, weil ich immer wieder auf solche Dinge gestoßen bin, obwohl ich mir die Bedingungen und Verträge der Sparpläne vorher sehr genau angesehen habe.

Grundsätzlich sind die Modelle der getesteten Goldsparpläne bzw. die logistischen Abläufe dahinter sehr unterschiedlich. Ich kann daher nur empfehlen, sich die Beschreibungen der einzelnen Angebote genau durchzulesen und im Zweifelsfall nachzufragen.

Abgesehen von den von mir getesteten Goldsparplänen tauchen auch immer wieder Angebote auf, die – vorsichtig formuliert – doch etwas fragwürdig erscheinen. Wenn man nicht absolut sicher ist, dass hinter dem Goldsparplan ein zu 100% vertrauenswürdiges Unternehmen steht, sollte man die Finger davon lassen.

Tanja Janecke: Was war für Sie die größte …

Überraschung bei der Erstellung des Vergleichs von Goldsparplänen?

Markus Burkert: Die größte Überraschung war mit Sicherheit, dass man mit den Modellen von GoldRepublic und BullionVault in der Regel bessere Ergebnisse erzielt, als beim selbst ansparen.

Die Logistik dieser beiden Tresorgold-Anbieter ist praktisch ausschließlich auf Kauf und Lagerung großer Goldbarren ausgelegt, an denen man als Kunde einen Anteil erwirbt. Das ermöglicht sehr gute Kauf-Konditionen und geringe Lagergebühren, sodass diese in Summe geringer ausfallen, als der Aufpreis, den man beim Selbstkauf kleinerer Barren oder Münzen bezahlt.

Dennoch kann man sich zumindest bei GoldRepublic auch kleinere Stückelungen zu vernünftigen Konditionen ausliefern lassen.

Tanja Janecke: Nutzen Sie selbst Goldsparpläne? Und wenn ja, verraten Sie unseren Lesern, bei …

welchem Anbieter Sie in Gold sparen?

Nein, ich nutze selbst bisher keinen Goldsparplan. Das liegt zum Einen daran, dass mein Einkommen als Unternehmer und damit auch der monatlich investierbare Betrag variabel ist und zum Anderen daran, dass ich auch gerne mal beim Edelmetallhändler vorbeischaue, um mir eine hübsche Münze zuzulegen.

Seit ich die Ergebnisse des Vergleichs Schwarz auf Weiß habe, überlege ich aber, ob ich nicht bei GoldRepublic einen Sparplan anlegen soll.

Weitere Informationen über Goldsparpläne:

Bevor Sie die Entscheidung treffen, ob Sie für sich oder gegebenenfalls für Kinder einen Goldsparplan anlegen, ist es empfehlenswert, viele gute Informationen über diese spezielle Sparform zu lesen. Am besten führen Sie Ihre „Lesereise“ auf dem Internetportal des ersten „Goldsparplan-Testers“ fort: www.silber-und-gold.com/goldsparplan-vergleich.

Gerne können Sie als Kommentar Fragen oder Ergänzungen einstellen!

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