50 Sachwerte, die Sie gut schlafen lassen (Teil 1)

50 Sachwerte - Buchcover mit Autogramm vom Autor Michael Brückner

Aktueller Buchtipp ⇒ bei amazon.de erhältlich. (vielleicht als Weihnachtsgeschenk?)
Besondere Verlosungsaktion:
Jeweils ein vom Autor signiertes Buchexemplar verlosen wir bis zum 2. Advent auf unserer Google+ bzw. Facebook-Seite.


Eigentlich könnte die Buchneu­erscheinung auch „50 Sachwerte gegen Inflationsängste“ heißen, tut es aber aus einer bestimmten Einstellung nicht: Der Autor Michael Brückner will Ihnen keine Sorgen vor der Zukunft machen. Die Chancen stehen im Vordergrund.

ein Buch, was Freude macht

Das ist ein großer Unterschied zu den meisten Werken, die derzeit auf den Markt kommen und sich mit dem Thema Inflation im weitesten Sinn beschäftigen. „50 Sachwerte“ ist positiv und zukunftsbejahend geschrieben.

Was erhalten Sie mit Kauf dieses Buches?

Sie erhalten Ideen für Sachwert­anlagen in 50 kurzen Kapiteln. Jedes Kapitel stellt den Sachwert vor, oft sogar mit einer unterhaltsamen geschichtlichen Einführung.
Ebenso werden die Chancen für die Wertentwicklung eingeschätzt sowie Tipps für die weitere Recherche gegeben. Am Schluss jedes Kapitels befindet sich ein Investment-Kompass, der wichtige Fakten wie „wo kaufen?“, „welche Jahrgänge?“ oder „welche Marken?“ zusammenfasst.
Es ist erstaunlich, wie es der Autor geschafft hat, auf nur rund 250 Seiten eine Fülle von wertvollen Informationen über alle Sachwertanlagen von Armbanduhren über Fahrräder und Spielzeug bis hin zu Briefmarken, Münzen und Whisky zu vermitteln.

Wer Sorge vor Inflation hat, tendiert häufig zu Gold, Silber, Aktien oder Immobilien. Doch es gibt noch so viel mehr … in diesem Buch!

Natürlich wird niemand sich für alle 50 Sachwerte interessieren. Mit dem Buch erhält er jedoch in kürzester Zeit eine kompletten Überblick, was es so gibt, und kann sich entscheiden in ein oder mehrere Gebiete tiefer einzusteigen.
Uns hat beispielsweise das Kapitel über Rum überrascht, ein vermutlich kommender Sachwert. Und schon während des Lesens haben wir uns einen Katalog über Schreibgeräte aus 925er Sterling-Silber angefordert, um in dieses Thema tiefer einzusteigen.

Machen Sie mit!

Welcher Sachwert interessiert Sie am meisten? Bitte kommentieren Sie diesen Artikel damit. Das gibt Anregungen für andere Leser und vielleicht erhält man so interessante Tipps!?

Michael Brückner, Autor des Buches

Michael Brückner, Autor des Buches und Interview­partner im 2. Teil der Buchvorstellung.

In Teil 2 erfahren Sie

  • welche Sachwerte im Kommen sind
  • welche Sachwerte zur Grundausstattung höheren
  • und die drei wichtigsten Punkte, die man kennen sollte, bevor man in einem bestimmten Themengebietet investiert

Teil 2 (Experten-Interview mit Michael Brückner) anzeigen

Unser Fazit

Genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Klare Kaufempfehlung. Das Beste, was Ihnen im Anschluss passieren kann, ist ein Hobby zu entdecken, dass sich auch noch wertsteigernd auswirkt.

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Aktienkauf auf Raten (Teil 2, Anleitung)

Reich mit Aktien auf Raten

Wir selbst nutzen die auf dieser Seite vorgestellte Strategie und die beiden Depotanbieter, siehe Punkt 2.


Im ersten Teil haben wir Ihnen die Idee Dividendenrendite contra Festgeldzinsen vorgestellt und Ihnen für den zweiten Teil drei Dinge versprochen:

  1. zeigen, welche DAX-Aktien besonders dividendenstark sind
  2. wie man diese kostengünstig besparen kann
  3. welche DAX-Aktien Gerald Hörhan im Rahmen seinen Cashflow-Strategie ratierlich bespart

So günstig wie auf dieser Seite vorgestellt, kommt man sonst kaum an Aktien ran!


1. Dividendenstarke DAX-Aktien

Sehr gute Depotanbieter bieten ihren Kunden eine ganze Fülle von Informationen rund um Wertpapiere. Bei Cortal-Consors können auch Nicht-Kunden diesen Service nutzen. Im Bereich Fundamentaldaten findet man die Dividendenrendite der vergangenen Jahre sowie die Vorschau der erwarteten Rendite für die kommenden Jahre. Wie man die Dividendenrendite berechnet, haben wir im ersten Teil gezeigt.
Die DAX-Aktien haben wir nach zu erwartender Dividendenrendite geordnet. Allerdings haben wir sie in zwei Tabellen, überschrieben mit Namensaktien und die andere mit Stammaktien, eingeteilt. Dies hat einen praktischen Service-Grund. Mehr dazu unter Punkt 2 dieses Artikels.

Namensaktien

Aktiengesellschaft Wertpapierkennnummer (WKN) Dividendenrendite, Stand 18.11.2012
E.ON AG ENAG99 8,0 %
Deutsche Telekom AG 555750 7,8 %
Daimler AG 7100000 6,0 %
Deutsche Börse AG 581005 5,8 %
Munich Re 843002 5,4 %
Allianz SE 840400 5,3 %
Deutsche Post AG 555200 5,2 %
Deutsche Lufthansa AG 823212 4,5 %
BASF SE BASF11 4,3 %
K+S AG KSAG88 4,3 %
Siemens AG 723610 4,1 %
Bayer AG BAY001 3,1 %
Infineon Technologies 623100 2,4 %
Adidas A1EWWW 2,4 %
Deutsche Bank AG 514000 2,4 %

Stammaktien

RWE AG 703712 6,6 %
BMW AG 519000 4,4 %
Continenal AG 543900 3,1 %
Volkswagen AG 766403 3,1 %
ThyssenKrupp 750000 2,8 %
HeidelbergCement AG 604700 2,3 %
Linde AG 648300 2,3 %
Merck KGAA 659990 1,8 %
Henkel AG & Co. KGAA 604843 1,7 %
SAP AG 716460 1,7 %
Beiersdorf AG 520000 1,5 %
Fresenius Medical Care KGAA 578580 1,5 %
Fresenius SE & Co. KGAA 578560 1,4 %
Commerzbank AG 803200 0,0 %


2. Wie man diese Aktien kostengünstig besparen kann – neue Idee!

Allgemein bekannt dürften kostengünstige DAX-ETFs und Dividendenfonds sein. Diese sind gut und in vielen Fällen auch empfehlenswert. Das wollen wir keinesfalls in Abrede stellen.
Gegenüber dem Direktinvestment haben sie jedoch einige Nachteile.

Nachteile von ETFs und Fonds

  • Man ist nur mittelbar Miteigentümer der Aktiengesellschaften; das heißt man wird nicht zu den Aktionärsversammlungen eingeladen und hat dort auch kein Stimmrecht. Und noch wichtiger: Man erhält keine direkten Dividenden.
  • Dividenden erhält der ETF oder Fonds (bei Zertifikaten und CFDs erhält man sie teilweise nicht). Für das Verwalten des ETFs oder Fonds fallen laufende Gebühren an. Und zwar mehr als die Gesamtkostenquote TER anzeigt, da nicht alle Kosten wie beispielsweise Ordergebühren in die veröffentlichten Kosten eingerechnet werden. Diese werden trotzdem von der Rendite abgezogen.
  • Mit ETFs und Fonds ist man an sehr vielen Unternehmen beteiligt, natürlich auch an welchen, die man sonst nie selbst kaufen würde.

Vorteile des Direktinvestments in Aktien

  • Man ist selbst Aktionär. Bei Namensaktien steht der eigene Namen im Aktienregister. Man darf die Aktionärsversammlungen besuchen und ist dort stimmberechtigt (und bekommt dort auch ein warmes Mittagessen 😉 ).
  • Dividenden werden gebührenfrei auf das Verrechnungskonto gebucht.
  • Bei den von uns weiter unten empfohlenen Depots fallen während der gesamten Haltedauer zwischen Kauf und ggf. späterem Verkauf keine Gebühren an.
  • Man bespart nur Aktien, die man kennt und von denen man überzeugt ist.

Cortal-Consors und Maxblue (unsere Empfehlungen)

Es gibt bisher nur wenige Depotanbieter, bei denen man in einzelne Aktien sparen kann. Wie das funktioniert, zeigen wir jetzt am Beispiel von Cortal-Consors:

So richtet man bei Cortal-Consors einen Sparplan auf Aktien ein.

Nach dem Einloggen diese Schrittfolge gehen: Sparpläne ⇒ Neuanlage ⇒ Aktien ⇒ DAX 30 ⇒ es erscheint eine neue Seite (nächstes Bild).


DAX-Aktien, die man bei Cortal-Consors ratierlich besparen kann

Nun wählt man ein Wertpapier aus.


Bei Cortal-Consors ist eine Sparrate ab 25 Euro möglich. Aus Kosteneffizienzgründen empfehlen wir eine Sparrate von mindestens 100 Euro.

Kosten des Aktiensparplans bei Cortal-Consors und Maxblue

Cortal-Consors berechnet 1,75 %, aber mindestens 2,50 Euro pro Ausführung. Das bedeutet, bei einem Sparplan von 100 Euro fallen 2,50 Euro an Kaufgebühr an. Das ist vergleichbar mit einem Ausgabeaufschlag von 2,5 % bei einigen Fonds.
Bei Namensaktien fällt zusätzlich eine Gebühr in Höhe von 1,95 Euro für den Eintrag in das Aktienregister an. Deswegen unsere Aufteilung unter Punkt 1 dieses Artikel in Stamm- und Namensaktien!

Stammaktien kauft man am günstigsten über Cortal-Consors und Namensaktien über Maxblue.

Bei Maxblue berechnen sich die Gebühren, unabhängig ob Stamm- oder Namensaktie, immer: 2,50 Euro + 0,40 % vom Kaufpreis. Das macht 2,90 Euro bei einer Sparrate von 100 Euro aus.

Kostenvergleich der beiden Anbieter

In Klammern haben wir Ihnen den prozentuellen Aufschlag, vergleichbar mit dem Ausgabeaufschlag bei Fonds, geschrieben. Jetzt sieht man deutlich, ab welchem Betrag das Ratensparen lohnt. Beachte: Es fallen gegenüber ETFs und Fonds keine Folgekosten mehr an!

Sparrate Cortal-Consors Maxblue
  Stammaktien Namensaktien Stamm- und Namensaktien
25 € 2,50 € (10,00 %) 4,45 € (17,80 %) 2,60 € (10,90 %)
50 € 2,50 € (5,00 %) 4,45 € (8,90 %) 2,70 € (5,45 %)
100 € 2,50 € (2,50 %) 4,45 € (4,45 %) 2,90 € (2,90 %)
150 € 2,63 € (1,75 %) 4,58 € (3,10 %) 3,10 € (2,07 %)
250 € 4,38 € (1,75 %) 6,33 € (2,53 %) 3,50 € (1,40 %)
500 € 8,75 € (1,75 %) 10,70 € (2,14 %) 4,50 € (0,90 %)
1000 € 17,50 € (1,75 %) 19,45 € (1,94 %) 6,50 € (0,65 %)
  weitere Infos zu Cortal-Consors weitere Infos zu Maxblue
direkt zum Anbieter: www.cortalconsors.de www.maxblue.de

Die ideale Sparrate, von den Kosten her betrachtet, liegt bei Cortal-Consors bei 143 Euro für Stammaktien. Das entspricht einem Aufschlag von 1,75 %.
Bei Maxblue wird es immer günstiger, umso höher die Sparrate ist. Bei 1.000 Euro beispielsweise liegt der Aufschlag nur noch bei 0,65 %. Für den Cortal-Consors-Kunden wäre hier schon fast ein normaler Aktienkauf außerhalb des Sparplans kostengünstiger.

Der kleine Geldbeutel mit Stammaktien bleibt bei Cortal-Consors – größere Investoren gehen zu Maxblue.

Zwei wertvolle Tipps

Einstellen der Sparrate bei Cortal-Consors

So sieht das Einstellen der Sparrate bei Cortal-Consors aus.

  1. Wenn Sie dauerhaft mehrere Aktien besparen wollen, jedoch einen schmalen Geldbeutel haben, stellen Sie quartalsweise die Ausführung ein und beginnen drei Sparpläne jeweils versetzt um einen Monat.
  2. Vermeiden Sie bei Sparplänen den Kaufzeitpunkt zum Monatsanfang einzustellen. Das sind regelmäßig die Tage, an denen viel Geld in den Markt strömt und die Kurse tendenziell höher sind.


3. Diese DAX-Werte bespart Gerald Hörhan regelmäßig

Gerald Hörhan Fuck

Gerald Hörhan


Gerald Hörhan ist ein bekannter und provokanter Investment­banker. Unsere Stammleser kennen vermutlich unsere beiden Buch­vorstellungen „Investment-Punk“ und „Gegengift“. Der Österreicher Hörhan besitzt allein in Deutschland über 100 Mietwohnungen. Aus den Mieteinnahmen fließt ihm ein grandioser Cashflow zu.
Ein weiterer Teil seiner persönlichen Cashflow-Strategie ist das Ansparen in dividendenstarke deutsche Großunternehmen, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch die nächsten Finanzstürme überleben werden.

Die jährlichen Dividendenausschüttungen sind ihm willkommene Einnahmen!

Von ihm persönlich wissen wir, dass er Sparpläne auf die Aktien:

  • Deutsche Telekom
  • Allianz
  • E.on
  • RWE

hat und diese regelmäßig bespart.
Bilder: fotomek (fotolia.com) · Cortal-Consors · Gerald Hörhan (facebook)

Schufa-Klausel beim Tagesgeldkonto?

Kontoantrag der IW Bank für Tagesgeld Seite 1

Auf dem Kontoantrag Tagesgeld fordert die IW Bank Neukunden auf, der Datenübermittlung an die Schufa zuzustimmen.


Alle paar Jahre begegnet uns so ein Fall: Ein Tagesgeldanbieter fordert Neukunden auf, eine Schufa-Klausel zu unterschreiben, dass man über ihn Daten in die Schufa einträgt bzw. sich von dort holt.

Ist das rechtens, was die IW Bank macht?

Jedem logisch denkenden Menschen wird das unsinnig vorkommen, denn beim Tagesgeld leiht der Kunde der Bank Geld. Der Kunde dürfte sich für die Bonität der Bank interessieren, aber nicht umgekehrt!

Der Fall „IW Bank“ ist besonders dreist

Der folgende Fall wurde uns von einem unserer Newsletter-Abonnenten zugespielt. Er wurde stutzig, als die IW Bank auf Seite 1 des Antrags fürs Tagesgeldkonto von ihm eine „Einwilligung zur Über­mittlung von Daten an die SCHUFA“ verlangte.

Muss man das unterschreiben?

Hintergrund Schufa

Die Schufa wurde als Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung gegründet und ist heute als Marktführer in der Branche der Wirtschaftsauskunfteien tätig. Über fast jeden Bundesbürger sind dort Daten zu Kreditverträgen, Kreditkarten, Girokonten, Leasing- und Telefonverträgen etc. gespeichert.
Daten gelangen ausschließlich über zwei Kanäle in die Schufa-Datenbank:

  • öffentliche Register (beispielsweise der Vermerk, dass ein Privatkonkurs-Verfahren beantragt wurde)
  • die rund 7.000 Vertragspartner der Schufa (das sind vor allem Banken, Telekommunikations­unternehmen, Handelsunternehmen, aber auch Inkassounternehmen)

Es stellen sich zwei wichtige Fragen!

  1. Werden Tagesgeldkonten bei der Schufa vermerkt?
  2. Ist die IW Bank überhaupt Vertragspartner der Schufa?
Warum verlangt die IW Bank das Unterzeichnen der Schufa-Klausel?

Haben Sie eine Vermutung? Bitte als Kommentar posten. Danke!

Zu 1.

Nein, Tagesgeldkonten werden bei der Schufa nicht eingetragen. Es entspricht nicht dem Zweck der Schufa. Vermögenswerte interessieren die Schufa aufgrund ihrer Aufgabenstellung nicht.

Zu 2.

Die IW Bank könnte auch keine anderen Informationen über den Tagesgeldkunden in die Schufa eintragen oder abrufen, weil sie überhaupt nicht Vertragspartner der Schufa ist!

IW Bank ist überhaupt kein Vertragspartner der Schufa!

Schufa-Klausel gestrichen

Wer das macht, bekommt kein Tagesgeldkonto bei der IW Bank.

Kann man die Schufa-Klausel einfach streichen?

Diese Frage stellten wir der IW Bank. Die Antwort: Nein, wer die Schufa-Klausel streicht, dem wird kein Tagesgeldkonto bei der Bank eröffnet!
In mehreren Telefongesprächen konfrontierten wir die deutschsprachigen Mitarbeiter im italienischen Milano mit den Fakten:

  • Tagesgeldkonten werden bei der Schufa nicht geführt
  • IW Bank ist kein Vertragspartner der Schufa und kann somit weder Informationen in die Schufa eintragen noch aus der Schufa-Datenbank abrufen

Wir baten mehrfach, mit Verantwortlichen (Abteilungsleiter, Rechts- oder Presseabteilung) über diese Angelegenheit sprechen zu dürfen. Aber dies wurde uns verwehrt. Dafür hatte man immer neue Geschichten auf Lager, warum es doch richtig sei, dass der Kunde die Schufa-Klausel unterschreiben muss. Einmal verlangten es die „Deutschen Behörden“, ein anderes Mal war es nur vorsorglich, weil die IW Bank vielleicht in der Zukunft Transaktionskonten anbieten könnte und vielleicht möchte diese der Kunde dann auch nutzen.

Fall IW Bank/Schufa – unser Fazit

Auch wenn die IW Bank tatsächlich weder rechtlich noch technisch in der Lage ist, mit der Schufa Daten auszutauschen, raten wir unseren Lesern ab, diese Klausel zu akzeptierten. In der Folge heißt das, dass man dort kein Tagesgeldkonto bekommt.

unseriöse Praktiken, unseriöses Verhalten

In Anbetracht der Tatsache, dass die IW Bank ein – auch für uns seltenes – unseriöses Verhalten an den Tag legt, ist es vielleicht ganz gut, dort nicht Kunde zu sein.


Die IW Bank führen wir nicht in unserer Tagesgeld-Hitliste.

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Bildmaterial: IW Bank · Schufa

5,9 % Dividendenrendite contra 2,35 % Festgeldzinsen (Teil 1)

Dividenden statt Zinsen?

Eine Option für die kommende Zeit?


Natürlich sind Dividenden­aus­schüttungen lange nicht so sicher wie die jähr­lichen Zins­gut­schriften bei Festgeld­anlagen.

Vorstellung einer Idee

In Anbetracht der aktuell niedrigen Zinsen auf Bank­guthaben sowie zunehmender Inflations­gefahren möchten wir unseren Lesern die Idee der Dividenden­rendite vorstellen.

Planungssicherheit contra Sachwert

Die Vorteile von Festgeld sind klar

  • hohe Planungssicherheit, da zum festgelegten Termin wieder verfügbar
  • sichere vorab festgelegte Zinsen
  • gesetzliche Einlagensicherung

als Nachteile kann man

  • den aktuell niedrigen Zins
  • und Wiederverfügbarkeit erst nach Vertragsablauf

sehen.aktuelle Inflationsrate
Die größte Gefahr für die Rendite von Festgeldanlagen ist ein Anziehen der Inflationsrate. Nominell kann man mit Festgeld nie ein Minusgeschäft machen. Aber es könnte sein, dass man sich trotz Zinsen später weniger dafür kaufen kann als heute.

Aktien mit hohen Dividendenzahlungen

Ganz klar, bei Aktien gibt es überhaupt keine garantierte Sicherheit. Es gibt nur gesicherte Rückblicke – also wie hat sich die Aktie in der Vergangenheit entwickelt – und Wahrscheinlichkeiten die Zukunft betreffend.

Deswegen fangen wir mit den Nachteilen an

  • trotz einer hohen Dividendenzahlung kann es einen Vermögensverlust geben, wenn beispielsweise der Kurs der Aktie sinkt
  • der Erfolg der Anlage hängt von verschiedenen Faktoren ab (von der Führung des Unternehmens, der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Steuerpolitik und einigem mehr)
  • es fallen Gebühren beim Kauf sowie beim Verkauf an
  • um nicht notgedrungen mit Verlust verkaufen zu müssen, sollte man einen langfristigen Anlagehorizont einplanen

Vorteile einer Aktienanlage

  • Sachwert statt Papierwert (Sachwerte sind bei einem Anziehen der Inflationsrate nicht so gefährdet, können sogar steigen)
  • Neben Dividendenzahlungen kann eine Vermögenssteigerung über Kursgewinne erfolgen

Wie kommt man nun auf eine Dividendenrendite von 5,9 %?

Schaut man sich beispielsweise die Informationen zur Daimler-Aktie bei Cortal-Consors an, findet man im Bereich „Fundamentaldaten“ die aktuelle Dividendenrendite und die Vorschau für die nächsten Jahre:

Dividendenrendite der Daimler AG

Bildschirmdruck und Kursabfrage vom 14.11.2012. Wertpapierkennnummer: 710000.

Die Dividendenrendite berechnet sich so

Dividende geteilt durch Aktienkurs mal 100 %
In unserem Beispiel rechnet man damit, dass Daimler rund 2,10 Euro pro Aktie an Dividende zahlen wird.

Cashflow-Strategie mit Aktien

Die Dividendenstrategie ist eine Cashflow-Strategie. Der Investor legt Wert darauf, dass ihm seine Anlage neben einer möglichen Wertsteigerung regelmäßige Einnahmen bringt.

Beispiel mit der Daimler-Aktie

Mal angenommen, man hätte 1.400 Aktien von Daimler, was bei heutigem Kaufkurs etwa 50.000 Euro entspräche, und die Dividendenpolitik von Daimler wäre stabil bei 2,10 Euro Aktie (das ist unabhängig vom künftigen Kurs, weil man ja zu 36 Euro pro Aktie gekauft hat), dann darf man sich über knapp 3.000 Euro pro Jahr an Dividende freuen.

Oder anderes ausgedrückt: 250 Euro monatliche Zusatzrente!

Das erfahren Sie in den nächsten Tagen im 2. Teil unserer Serie:

Investment-Punk Gerald Hörhan

In Teil 2 verrät Investment-Punk Gerald Hörhan, welche DAX-Aktien er im Rahmen seiner Cashflow-Strategie regelmäßig bespart.

  • welche DAX-Aktien dividendenstark sind
  • wie man kostengünstig diese Aktien regelmäßig besparen kann
  • welche Aktien der Investment-Punk Gerald Hörhan auf diesem Weg regelmäßig bespart

Was halten Sie von dieser Strategie? Haben Sie Tipps? Bitte einen Kommentar hinterlassen, Danke!

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