Fremdwährungskonto Gold ► Teil 2


Üblicherweise findet man Fremdwährungskonten bei guten Depotanbietern, wie hier beispielsweise unsere Aufstellung zum Fremdwährungskonto in Norwegischer Krone zeigt.
Gold als Fremdwährungskonto hat bisher noch keine deutsche Bank aufgelegt. Jedenfalls ist uns keine bekannt. Und was man so unter dem Begriff „Goldkonto“ bei den Finanzhäusern findet, entpuppt sich häufig nicht als ideal für den Anleger.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie man www.goldmoney.com/de als Fremdwährungskonto nutzt!

Wer Gold als Fremdwährungsreserve (siehe Teil 1) wie ein Fremdwährungskonto nutzen möchte, muss in der Lage sein, „um die Ecke zu denken“.
Auf dieser Seite stelle ich Ihnen einen Weg vor, wie man sich relativ kostengünstig und bequem sein eigenes Fremdwährungskonto Gold schafft.

Doch zuerst Grundlegendes

Wer Gold als Absicherungsposition in Bezug auf die Finanz- und Rechtswirrungen in der Eurozone einsetzen möchte, muss die Finger von „Papiergold-Versprechen-Produkten“ wie Zertifikaten und anderen Rechtskonstruktionen lassen, die gemeinhin vom Produktvertrieb angeboten werden.

Für Absicherungszwecke niemals Papier-Gold. Erinnern Sie sich an das Wertloswerden der Lehman-Zertifikate?

Es kommt nur physisches Gold in Frage. Also keine Versprechen auf Gold-Lieferungen. Denn wenn es so richtig „knallt“, ist die Gefahr groß, dass sich dieses Versprechen in Luft auflöst oder in Euro ausbezahlt wird. Also in Währung, die man genau dann nicht haben möchte!

3 Möglichkeiten für physisches Gold

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var chan = “;
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  1. Goldmünzen oder Goldbarren

    Sie kaufen Goldmünzen oder Goldbarren und lagern sie in einem Tresor oder Bankschließfach:
    ⇒ meine Empfehlung für das Anlegen eines Familienschatzes,
    ⇒ aber für unsere Zwecke als Fremdwährungskonto wegen des hohen Aufwandes nicht geeignet.

    Hinweis für den Aufbau eines Familienschatzes: Die neben­stehende Goldmünze Maple Leaf zählt in Deutschland zu den meist gekauften; ich mag sie auch gerne.

  2. Gold-ETF

    Sie kaufen den Gold ETF der Züricher Kantonalbank in ihr Depot; dabei handelt sich um einen Schweizer Investmentfonds, der ausschließlich 100 % Gold in Barren investiert und diese in der Schweiz lagert:
    ⇒ für den großen Geldbeutel gut geeignet, aber in Deutschland nur über wenige Depotanbieter handelbar,
    ⇒ da man nur ganze Fondsanteile handeln kann, nicht so ideal als Fremdwährungskonto.

  3. GoldMoney-Konto

    Sie eröffnen ein Konto bei GoldMoney. Sie überweisen Geld auf das Konto und können dieses zu fairen Konditionen in Gold und andere Edelmetalle tauschen. Diese werden in Hochsicher­heits­tresoren gelagert. Dafür fallen minimale Lager­gebühren an (vergleichbar mit Konto­führungs­gebühren). Der Verkauf ist gebührenfrei. Eine Rücküberweisung auf Ihr Referenzkonto ist ebenfalls kostenlos.
    ⇒ Ideal als Fremdwährungskonto, da das Euro-Gold-Umtausch-Volumen frei skalierbar ist. Man kann beispiels­weise auch nur 1 Euro in Gold tauschen und zahlt dafür lediglich 2,74 Cent an Gebühren. Die Kaufgebühr sinkt anteilsmäßig mit Ansteigen des Kaufvolumens. Für die Aufbewahrung des Goldes im Hochsicher­heit­stresor würde man pro Jahr umgerechnet 0,12 Cent zahlen.

Kosten statt Zinsen: Das sollte man als Hintergrund wissen!

Natürlich: Im Gegensatz zur Einlage bei der Bank arbeitet niemand mit Ihrem Kapital (= kein Ausfallrisiko). Das heißt: Sie bekommen keine Zinsen. Sie müssen sogar für die Lagerung und Bewachung Ihres Eigentums bezahlen. Das Gold wird auf Ihren Namen registriert. Es gehört Ihnen. GoldMoney ist nur der Verwalter und Dienstleister der Online-Plattform.
In diesem Artikel geht es jedoch um Absicherung und auch bei einer Versicherung bezahlen Sie Gebühren, die Sie im besten Fall nie wieder sehen. Vergleichbar ist das hier. Wenn es richtig kracht, haben Sie einen echten Vermögenswert. Wenn sich die Welt positiv weiter entwickelt, haben Sie Gebühren für Sicherheit und einen ruhigen Schlaf bezahlt.
Sollten die Notenbanken weiterhin so fleißig Geld drucken, kann es sein, dass Ihr „Fremdwährungskonto Gold“ ohne Zinsen und trotz Gebühren gegenüber Ihrem Tagesgeld in Euro an Wert gewinnt.

GoldMoney als „Fremdwährungskonto“ zusammengefasst:

  • Online-Kontoführung ✔
  • faire Gebühren für den Kauf von Gold (je nach Anlagesumme zwischen 2,74 und 1,48 %) ✔
  • kostengünstige Lagerung in Hochsicherheitstresoren (0,12 % pro Jahr) ✔
  • gebührenfreier Verkauf
  • kostenlose Rücküberweisung in Euro ✔

Direkter Link zu GoldMoney: www.goldmoney.com/de

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie ich selbst das Konto von GoldMoney nutze:

Direkter Link zu GoldMoney: www.goldmoney.com/de

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Bilder: GoldMoney · ioannis kounadeas (fotolia)

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P.S.: Wer schreibt denn hier? Jemand, der in den vergangenen 15 Jahren in mehr als 20 Ländern mit über 100 Banken eigene Erfahrungen gesammelt hat. Mein Name ist Gregor und es erfüllt mich mit Sinn, wenn ich anderen mit meinen Erfahrungen helfen kann.

3 Gedanken zu „Fremdwährungskonto Gold ► Teil 2

  1. Das Wort „Familienschatz“ finde ich schon traumhaft. Man weiß eben nie, was passiert. Von daher kann eine gewisse Edelmetallposition sicherlich nicht von Nachteil sein. Man sollte wohl nur Käufe tätigen, wenn man es sich finanziell auch leisten kann. Für den Notgroschen ist Gold vermutlich nichts, aber als langfristige Wertanlage wird es immer wieder empfohlen. Wer weiß schon, ob es Euro, Lebensversicherer oder die (jetzigen) Banken in vierzig oder fünfzig Jahren noch gibt? Mittels Metall kann man sich jedoch über Krisen retten oder seinen Nachkommen eine Hinterlassenschaft zu Gute kommen lassen.

  2. Zusätzlich noch eine Frage an den Autor. Gold wird im Regelfall als Absicherung empfohlen. Besteht daher die Meinung, dass wenn jemand mit Gold Geld verdienen will, dieser eher falsch liegt?

    • Richtig. Einfach als weitere Anlageklasse (Gesamtrisikostreuung).
      Da physisches Gold keine Erträge abwirft (weder Zinsen noch Dividenden), eignet es sich nicht zum Geld verdienen. Eher zur „Spekulation“, wenn man auf Veränderungen setzt. Oder immer Absicherung gegen Inflation etc.
      Wer Aktien von guten und produzierenden Gold- oder Silberminengesellschaften besitzt, kann Geld verdienen, weil einige von ihnen derzeit gute Dividenden ausschütten. Sie verkaufen schließlich gefördertes Gold und Silber zu gestiegenen Preisen.

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