7 Tipps für ein optimales Tagesgeld-Management (Ideensammlung)

Ziel ist, ein einseitiges PDF-Dokument für Tagesgeld-Neulinge zu produzieren.
Unter den Stammlesern dieser Seite gibt es einige sehr erfahrene Tagesgeldkunden. Wir möchten euch bitten, mit Ideen die Zusammenstellung der 7 Tipps zu unterstützen. Natürlich kann jeder mitmachen, auch über Vorschläge von Tagesgeldeinsteigern freuen wir uns.

100 Euro

100 Euro für die beste Idee!

100 Euro zu gewinnen!

Der beste Vorschlag wird mit 100 Euro prämiert. Dazu sammeln wir alle Vorschläge bis zum 15.2.2012, tragen sie in eine Tabelle ein und überlassen der Jury das Urteil. Die Jury bewertet jeden Vorschlag mit 0 bis 100 (beste Anzahl) Punkten. Bei Punkte­gleichstand bekommt jeder „Sieger“ 100 Euro. Der oder die Sieger werden namentlich genannt.
Der „beste Vorschlag“ ist natürlich — trotz Jury — höchst subjektiv, betrachtet es deswegen bitte als heiteres Gewinnspiel. Wir bitten euch jedoch um ernsthafte Tipps, schließlich soll das Ergebnis eine seriöse Hilfestellung für Tagesgeld-Neulinge sein.

So nimmt man teil:

  • Postet euren Vorschlag als Kommentar an diese Seite (diese Vorschläge sind öffentlich und dürfen natürlich auch diskutiert, kritisiert oder gelobt werden — nicht vergessen: Ziel ist es, Mehrwert für Neulinge zu schaffen)
  • Vorschlag an unsere E-Mail-Adresse senden: post (at) optimal-banking.com

Die Jury

Thorsten Hahn Tanja Janecke Markus Miller
Thorsten Hahn
Gründer und Geschäftsführer
von BANKINGCLUB GmbH
www.bankingclub.de
Tanja Janecke
Geschäftsführerin
von OPTIMAL-BANKING
www.optimal-banking.de
Markus Miller
Gründer und Geschäftsführer
von GEOPOLITICAL BIZ S.L.U.
www.geopolitical.biz

Buchverlosung (neu ab 10.2.)

Jeder, der eine Idee einsendet, nimmt automatisch an den Verlosungen der Bücher unser Jury teil!
Die Verlosung findet im Anschluss an die Veröffentlichung des Checklisten-PDFs sowie der Bekanntgabe des Siegers des Wettbewerbes statt. Es handelt sich jeweils im signierte Exemplare!

77 Irrtümer Sparbuch Geopolitische Vermögenssteuerung

Rechtlicher Hinweis: Wie üblich ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Intern von Gregor. Permanenter Link des Eintrags.
P.S.: Wer schreibt denn hier? Jemand, der in den vergangenen 15 Jahren in mehr als 20 Ländern mit über 100 Banken eigene Erfahrungen gesammelt hat. Mein Name ist Gregor und es erfüllt mich mit Sinn, wenn ich anderen mit meinen Erfahrungen helfen kann.

11 Gedanken zu „7 Tipps für ein optimales Tagesgeld-Management (Ideensammlung)

  1. Achten Sie darauf, ob die entsprechende Bank das Tagesgeldkonto a) kostenlos führt, hierbei insbesondere darauf achten, ob u. U. noch ein zweites, eventuell kostenpflichtiges Verrechnungskonto benötigt wird, b) die Bank dem (vorzugsweise) deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist, c) der Zinssatz den aktuellen Gegebenheiten angepasst ist (Stand 27.1.2012 ca. 2,7% p.a. in EUR in Deutschland), d) Zinsen monatlich, quartalsweise oder jährlich gezahlt werden (Stichwort Zinseszins). Achten Sie darüber hinaus darauf, auf welche Sicherheitsstandards die Bank beim Online- oder Telefonbanking setzt und wie Sie sich bei Kontoeröffnung legitimieren/ausweisen müssen (PostIdent-Verfahren oder persönliche Kontoeröffnung in einer Filiale).

  2. Hallo Optimal-Banking,
    zum Anfang erst mal danke für diese tolle Idee, da machen wir doch gerne mit und geben euch ein paar Ideen:
    Nicht allein, die Zinsen, sondern auch weiche Faktoren wie Einlagensicherung, Service und Kundensupport sowie Gleichbehandlung von Neu- und Bestandskunden sind wichtig.
    Hier unsere Tipps zusammengefasst:
    1. Guthaben muss täglich verfügbar sein (es gibt auch Sparkonten am Markt, die monatliche Beschränkungen haben, sich aber Tagesgeld nennen „wollen“)
    2. Hohe Zinsen
    3. Zinsen sollten keine Guthabenbeschränkungen haben
    4. Gleichbehandlung von Neu- und Bestandskunden (Achtung bei Neukundenaktionen)
    5. Zinsgarantie (ist nicht schlecht, vorsicht bei Neukundenaktionen, denn dann fällt der Zins nach der Aktion oft ins Bodenlose)
    6. Konto muss komplett kostenlos sein (einige Anbieter, bspw. die DAB Bank, haben zwar ein kostenloses Tagesgeldkonto, Buchungen kosten aber 0,20€ und werden über ein zweites internes Konto abgerechnet – das muss und darf nicht sein)
    7. Boni und Startguthaben (kann man mitnehmen, muss man aber nicht)
    8. Wenn der Zins fällt, sollte man vergleichen und auch wechseln, kostet ja nix.
    So das erst mal unsere wichtigsten Tipps für Neueinsteiger beim Tagesgeld.

  3. Sascha und Daniel haben das wichtigste schon ausgeführt. Hier noch ein paar Anmerkungen von mir:
    1. Bietet die Bank mobileTAN-Verfahren an und ist dieser Dienst kostenlos?
    2. Wird das Telefonbanking mit einer kostengünstigen oder gar kostenlosen Telefonnummer angeboten?
    3. Kann man mit einer Finanzsoftware wie z.B. „WISO mein Geld“ oder „WISO Konto online“ auf das Konto zugreifen? Hierfür muss die Bank FinTS (HBCI) ; PIN/TAN-Verfahren anbieten.
    4. Werden bei der Kontoführung Daten über Freistellungsauftrag oder NV-Bescheinigung (Nicht-Veranlagungsbescheinigung) angezeigt und kann man diese online ändern? Gibt es Infos über die bereits aufgelaufene Zinsen (bei unterjähriger Zinszahlung) und eventuell einbehaltener Kapitalertragssteuer?
    Zum Schluss:
    Die Banken in Deutschland (auch ausländische) sind dem gesetzlichen Einlagensicherungfonds angeschlossen. Aber keine einzige Bank hat bisher darüber informiert, wie das Prozedere bei einer Insolvenz oder Pleite aussieht. Kein Bankkunde weiss was auf ihn zukommt, wenn die Bank „dicht“ macht und er sein Geld wieder haben will. Besonders bei ausländischen Instituten wäre hier Transparenz angebracht.

  4. Mein Rat: erstmal über die eigenen Wünsche und Möglichkeiten klarwerden:
    1. Bin ich Optimierer oder bequem?
    a) Optimierer: Ich möchte immer den besten Zins. Dann muss ich regelmäßig die Konditionen beobachten (z.B. bei optimal-banking) und auch Neukundenaktionen mitnehmen. Das bedeutet aber, öfter mal ein neues Konto zu eröffnen, das Kleingedruckte lesen, ggf. auch einen Depotwechsel mitmachen und nach dem Ende von Aktionszinsen wieder umzuschichten.
    b) bequem: Ich möchte nicht dauernd wechseln. Dann lohnt es sich, einmal gründlich zu recherchieren, welche Bank über die letzten Jahre für Bestandskunden im Schnitt am besten war (@optimal-banking: wäre ja ein toller Service dies zu veröffentlichen).
    2. Wie ist meine Risikoneigung?
    Muss es die Deutsche Einlagensicherung sein, oder tut es eine niederländische, östereichische, … auch? Dadurch lässt sich das große Angebot schnell filtern und reduzieren.
    3. Vor dem Abschluss die ganzen Konditionen nochmal genau lesen!
    (Mindest-, Höchstbeträge; Zinshöhe befristet, garantiert, variabel?; versteckte Kosten (Überweisung, Porto, teures Telefonbanking); beschränkte Verfügbarkeit, weitere Bedingungen (Neukunde, gekoppelte Angebote)
    4. Vor dem Abschluss nochmal schauen, ob man über ein Portal oder Bekannte noch eine Werbeprämie mitnehmen kann – Kleinvieh macht auch Mist und erhöht bei kleineren Beträgen die Rendite erheblich.

  5. Viele gute Tipps wurden bereits genannt.
    Ein wichtiger Hinweis, wie ich finde, ist:
    -Die Zeiträume in denen die Zinsen ausgezahlt werden (monatilich, quartalsweise, p.a.).
    Eine monatliche Auszahlung kann einen durchschnittlichen Zinssatz doch schon effektiv deutlich aufwerten.

  6. Die Bedingungen, welche ein gutes Tagesgeldkonto erfüllen muss, wurden größtenteils bereits genannt.
    Mir ist der Punkt der absoluten Kostenfreiheit sehr wichtig, neben guten Kommunikationsmöglichkeiten mit dem jeweiligen Anbieter.
    Mit solchen Anbietern, die Ihre Kunden vernachlässigen, gehe ich keine Geschäftsbeziehung ein.
    Um verschiedene Anbieter diesbezüglich zu testen habe ich eine standardisierte Email entworfen, die ausführliche Fragen zu mehreren Bereichen (Kontokonditionen, Gebühren, Sicherheitseinrichtungen, Zinsauszahlung, Einlagensicherung, Firmengeschichte,…) enthält, welche ich auf den jeweiligen Anbieter umschreibe und deren Antworten ich meistens durch vorherige Information bereits kenne. Diese versende ich an Anbieter die mich interessieren (meistens aufgrund eines attraktiven Zinssatzes) und bekomme somit Auskunft über die
    – Schnelligkeit, in der Anfragen bearbeitet werden (wichtig bei dringenden Problemen)
    – Kompetenz der Sachbearbeiter
    – Ausführlichkeit der Antwort
    Antwortmails die länger als 2 Werktage auf sich warten lassen, sowie Nachrichten die Antworten auf gestellte Fragen auslassen oder falsch gegebene Antworten enthalten oder auf die Unternehmenshomepage (FAQ) verweisen sind für mich inakzeptabel. Ich erwarte in jedem Fall eine persönliche Antwort. Trifft einer dieser Punkte zu kommt keine Geschäftsbeziehung zustande.
    Da die Überschrift dieses Themas „Tagesgeldmanagement“ heißt, hier mein Tipp zur maximalen Ausbeute: Versuchen Sie auf unverzinstes Guthaben auf Ihrem Girokonto und in Ihrem Portemonnaie (Barvermögen) zu verzichten – nutzen Sie kostenlose Kreditkarten!
    Tagesgeldkonten sind relativ niedrig verzinst, also sehe ich zu, dass mein Anlagebetrag stets hoch ist um eine attraktive Rendite zu erhalten. Durch ihre Flexibilität ist es möglich, Beträge dorthin zu schicken wo sie benötigt werden. Da dies per Überweisung über ein zwischengeschaltetes Girokonto erfolgen muss, ist Internetbanking aufgrund der Schnelligkeit die erste Wahl.
    Zahlen sie größere Beträge per kostenloser Kreditkarte, welche von einigen Direktbanken in Kombination mit einer Girokontoeröffnung angeboten werden. So wird Ihr Girokonto erst bis zu 4 Wochen nach Bezahlung belastet und sie haben einen Zinsgewinn über den gleichen Zeitraum. Überweisen sie rechtzeitig vor der Belastung den gezahlten Betrag vom Tages- auf Ihr Girokonto!
    So verfahre ich bereits seit längerem und das sehr erfolgreich! Das mag sich streßig anhören, aber wer das Maximum aus Tagesgeldkonten rausholen will, muss sich ständig damit beschäftigen und Spaß daran haben Geldbeträge „hin und her zu schieben“ und zwar dort hin, WO sie benötigt werden und WANN sie benötigt werden!!
    Ein hoher Geldbetrag, der eine Woche lang im Portmonnaie herumgetragen wird sinkt 7x24Std. lang im Wert…

  7. Grundsätzlich ist es aus meiner Sicht ein ratsamer Schritt, sich bei der Anlage auch auf das Tagesgeld zu stützen. Die Rendite ist planbar und es gibt so gut wie kein Verlustrisiko. Dennoch gibt es natürlich einige Tricks und Kniffe, um die Verwaltung der eigenen Tagesgeldanlage zu optimieren.
    1 +++ ZINSEN +++
    Die Höhe der Zinsen ist das wohl wichtigste Element der Tagesgeldanlage. Hier zählt die Höhe der Erträge als Erfolg. Daher wichtig: Auf dem Laufenden bleiben! Seiten wie Optimal Banking helfen dabei, um bei neuen Angeboten zugreifen zu können, denn insbesondere Aktionsangebote mit befristeter Sonderverzinsung erweisen sich stetig als Renditeaufpepper. Daher ist Wissen Macht! Nutzen Sie Aktionsangebote konsequent, um ein wenig mehr an Zinsen zu generieren!
    2 +++ GEBÜHREN +++
    Seltensheitswert haben Gebühren zwar bei der Tagesgeldanlage, doch sie bestehen auch. Im Regelfall tauchen diese bei der Tagesgeldanlage aber nur als Gebühr für den Kontoauszug auf. Prüfen Sie daher bestenfalls, ob es einen gedruckten Kontoauszug gibt und ob sich dieser verhindern lässt. Modernere Tagesgeldbanken weisen jedoch von sich häufig schon darauf hin, dass es ausschließlich elektronische Kontoauszüge gibt, die in einer Postbox eingestellt werden.
    3 +++ ÜBERSICHT +++
    Eine sorgsame Verwaltung der Tagesgeldanlage bezogen auf das eigene Portfolio ist das A und O. Den Überblick zu behalten ist deshalb wichtig, weil Aktionsverzinsungen nur befristet sehr gut sind und sich anschließend wieder eine Umbuchung auf das Tagesgeldkonto der Wahl empfiehlt. Ob Excel-Tabelle oder Finanzordner. Wählen Sie eine Verwaltung, die Ihren Verhaltensweisen entspricht.
    4 +++ EINLAGENHÖHE +++
    Da Tagesgeld täglich verfügbar ist und im Regelfall binnen eines Werktages auf dem Referenzkonto ist, empfiehlt es sich, möglichst viel Geld dort zu verwalten und nur den Grundstock fester Ausgaben auf dem Girokonto zu belassen. So dreht sich die Zinsschraube schneller und das Parken größerer Beträge auf dem Girokonto bedeutet faktisch Zinsverlust, da diese nur gering oder gar nicht verzinst werden!
    5 +++ VERHALTEN BEI KÜNDIGUNG +++
    Häufig werden auch Kündigungen von Tagesgeldkonto schnell durchgeführt, wer die Umbuchung sucht, sollte diese jedoch vorher durchführen. Das Kündigungsschreiben kann immer noch hinterhergeschickt werden, um die Auszahlung der Zinsen zu erwirken. Wer sich aber auf die Kündigungsbearbeitung der Bank verlässt, begibt sich auf dünnes Eis. Lieber selbst umbuchen und ein portosparendes Fax an die Bank senden. Sofern diese einen originalen Löschungsauftrag per Post benötigt, wird sie sich melden.
    6 +++ ZINSGUTSCHRIFTEN +++
    Je häufiger das Intervall, desto besser. Es gibt Banken, die nur jährlich Zinsen gutschreiben. Andere locken explizit mit einer monatlichen Zinsgutschrift und haben damit natürlich einen Vorteil. Aber Achtung: Die Wirksamkeit der häufigeren Ausschüttung wird überschätzt. Bei einem deutlich höheren Zinssatz empfiehlt sich daher die Wahl des jährlichen Ausschütters.
    7 +++ STAMMKONTO WÄHLEN +++
    Nicht wenige Tagesgeldanleger nutzen konsequent Aktionsangebote der Banken und belassen das Geld von Aktionsangebot zu Aktionsangebot auf dem Girokonto. So gut diese Strategie ist, so sträflich wird diese wirksam in Zeiten wie jetzt. Da sich immer mehr Anbieter der dauerhaften Zinshöhe verbrieft haben, lassen Sonderangebote auf sich warten. Daher eignet sich ein solches Konto wie Bank of Scotland, VTB oder Moneyou als Stamm-Tagesgeldkonto auszuwählen. Endet eine Tagesgeldaktion, dann erst einmal auf das Stammtagesgeldkonto umbuchen und abwarten. So wird das Geld weiterhin gut verzinst und man kann neue Angebote abwarten.

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