von Karl Gross, 23.3.2012
Aus aktuellem und bekanntem Anlass gingen in den letzten Tagen die Zinsen auf Tagesgeldkonten allgemein nach unten.
Umso interessierter schaute ich auf Sonderangebote der C&A Bank, die ich per Post bekam. Diese Angebote erhält man als Bestandskunden mehrmals und insbesondere kurz vor Ablauf der Anlageperiode.
Die Sonderangeboten der Bank lauteten: 3,3% für 36 Monate und 3% für 24 Monate für eine Wiederanlage zwischen 10.000,- und 75.000,- Euro. Ich entschied mich für eine Laufzeit von 24 Monaten und nahm das Angebot unter die Lupe. Ich kam zu dem Ergebnis, dass kein Angebot mit deutscher Einlagensicherung besser ist (allein die IKB direkt bietet identische Konditionen).
Da Bestandskunde Sonderangebote von der Bank erhalten, empfiehlt sich erstmal einen kleinen Betrag bei der Bank anzulegen und auf Sonderangebote zu hoffen. Ich konnte in meinem Umfeld einen Bekannten von dieser Tatsache überzeugen und er ließ sich von mir werben. Für eine Empfehlung eines Sparproduktes ab 250,- Euro verspricht die Bank eine Gutschrift i.H.v 25,- Euro: www.c-and-a.com/de/de/money/home/kundenwerbung/content.htm.
Ich ging den Antragsprozess mit meinem Bekannten gemeinsam durch und wir fanden gut, dass die Bank das online Angebot für 14 Tage garantiert. In diesem Zeitraum ist die erforderliche Legitimation zu erledigen.
Die gesetzliche vorgeschriebene Legitimation kann man vor Ort in einem C &A Money Shop kostenlos vornehmen. Diese Möglichkeit wurde von meinem Bekannten gewählt. Daraufhin erhielten wir die Meldung "Leider kein Termin mehr frei innerhalb der nächsten 4 Wochen." Da den Abschluss binnen 2 Wochen erledigt werden soll, mussten wir auf das bewahrte Post-Ident-Verfahren abweichen.
Wichtig: „Die C&A Bank belastet Ihrem Produkt lediglich die Postident-Gebühren der Stufe Basic der Post, zurzeit 8,42 € (7,87 € zzgl. 0,55 € Porto) pro Person“. Dieser Punkt ist in der Tat nicht sehr schön. Die Kosten für eine Legitimation entfallen also nur, falls die Vereinbarung eines Termins klappt.
Das Guthaben kann nach Abschluss per Lastschrift oder per Überweisung eingezahlt werden. Im fertigen Antrag sollte man auf jeden Fall Punkt „10 Erinnerung; Verlängerung“ genau betrachten. Im Wesentlichen geht man ansonsten das Risiko ein, dass ohne gegenteilige Mitteilung an die Bank, die Anlage automatisch verlängert wird.
Ich empfehle das Produkt rechtzeitig vor Laufzeitende zu kündigen, damit die Bank aktiv wird und Sonderangebote unterbreitet.
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von Sascha Niedung, 22.4.2012
Wenn es aus der Freude über eine geplante Anlage nur noch Verärgerung entsteht, sollte man … vollständigen Bericht anzeigen.

von Tim Kiesewetter, 4.5.2010
Im Zuge der Weltmeisterschaft 2010 gibt die Tageszeitung Bild eine Kaiser-Karte mit dem Antlitz von Franz Beckenbauer heraus, um den Fan mit ein paar Sonderkonditionen anzulocken.
Auch ich griff zu und erhielt über ein Zeitungsgeschäft ein Exemplar der kostenfreien Karte. Schnell durchstöberte ich die damit verknüpften Angebote und wurde dabei auch auf ein Angebot der Geldanlage aufmerksam: Den C&A Sparbrief von C&A Money.
Die Konditionen klingen zunächst einmal nicht schlecht: 3%-ige Verzinsung bei Laufzeiten von 2 oder 3 Jahren.
Der Haken jedoch: Die Einlage von 250 Euro bis maximal 1.000 Euro begrenzt.
Man kann also nur einen geringen Betrag dort anlegen, das Angebot gilt darüber hinaus auch nur für Inhaber der Kaiser-Karte, dessen Kartennummer bei der Beantragung angegeben werden muss.
Besonders negativ ist mir dabei die Weiterberechnung der Gebühr für das PostIdent-Verfahren in Höhe von 7,16 Euro aufgefallen, allerdings kann man diese Abgabe gegen eine Legitimation in der C&A-Filiale umgehen.
Die Einlage ist darüber hinaus auch abgesichert, was ein großer Pluspunkt dieses Angebots darstellt.
Doch das Gesamtfazit fällt bescheiden aus: Das Produkt kann nur mit der kostenlosen Kaiser-Karte eröffnet werden, durch ein Formular, mit welchem man in eine C&A-Filiale gehen muss, bei einer streng gedeckelten Anlagesumme. So wird weder der Fan noch der Geldanleger wirklich glücklich.
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Sparbriefe gelten als sehr sichere Anlageform. Selbst wenn die ausgebende Stelle – hier die C&A Bank GmbH – Pleite gehen würde, würde es im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung Ersatz geben.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man nominell mit einem Sparbrief Geld verliert, ist äußerst gering.
Mit Ablauf des Sparbriefs erhält man die Einzahlung nebst Zinsen zurück. Gerade bei mehrjährigen Laufzeiten sollte man eine Meinung über die Inflationsentwicklung haben. Es wäre nämlich keine gute Geldanlage, wenn die Geldentwertung höher als die Verzinsung ist. Dann hat man zwar nominell mehr Geld, kann sich jedoch weniger von kaufen.
Bitte unterschätzen Sie die Kraft der Inflation nicht. Hier unsere Grafiken aus vergangenen Zeiträumen: Inflationsgrafiken.
• Erfahrungen zum Ratenkredit von C&A – Leserbericht
• Erfahrungsbericht zum Bausparen mit Schwäbisch Hall – Leserbewertung
• Vorstellung des Anbieters IKB Direkt – Niederlassung der Deutschen Industriebank

Alle Erfahrungsberichte sind die persönlichen Ansichten des jeweiligen Autors, sie spiegeln nicht die Meinung von [optimal-banking] wieder.