
von Alex Matko, 31.8.2011
Ich habe Mitte Juni das Tagesgeldkonto der Santander Bank eröffnet.
Diese Bank ist wohl die Nachfolgerin der SEB Bank, welche von der Santander Consumer Bank übernommen wurde. Für die Eröffnung bin ich – nach Terminabsprache – zur Filiale nach Stuttgart gegangen. Der Mitarbeiter dort war ausgesucht höflich und trotz seines jugendlichen Alters recht gelassen und erfahren mit Kundenumgang.
Das Konto wurde also mit einem Zinssatz von 2,5% eröffnet (kein Post-Ident nötig) und ich tätigte gleich eine Überweisung welche am nächsten Werktag gutgeschrieben wurde. So weit so gut.
Die erste Zinsabrechnung für mein Tagesgeldkonto stimmte irgendwie nicht. Der Tag der Gutschrift wurde nicht verzinst! Ich bat um Klärung und man versicherte mir ausführlich (telefonisch und per mail), dass alles seine Richtigkeit habe. Bis heute habe ich das nicht verstanden.
Beim Kontoauszug (der postalisch zugesendet wird und 0,55 EUR kostet)war nicht erkennbar, wie hoch der Zinssatz in % ist, mit dem mein Guthaben verzinst wurde. An dieser Stelle muss dies für den Kunden klar erkennbar sein. Auch sonst ist beim Online-Banking der Zinssatz nicht erkennbar.
Auf Nachfrage meinte der freundliche junge Mitarbeiter, dass er mir den Zinssatz telefonisch immer durchgeben könnte. Diese Vorgehensweise ist nicht akzeptabel!
Hier hat die Bank dringenden Handlungsbedarf, da die jetzige Informationslage – speziell für Zinssätze des Tagesgeldkontos – für den Kunden intransparent und nicht nachvollziehbar ist.
Nur so kann der Kunde verlässlich seine Zinseinkünfte kalkulieren und nur so erreicht die Bank eine zumindest befristetet Kundenbindung.
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von Tim Kiesewetter, 11.5.2011
Nachdem das Willkommens-Sparbuch der Santander Bank, die früher einmal die SEB war, scheinbar auf Grund der Fallstricke nicht unbedingt zu einem großen Erfolg gereift ist, gibt es nun mit einem identischen Zinssatz den nächsten Angriff auf die Kundschaft der Tagesgeldanleger.
So bietet die Bank nun ebenfalls 2,5 % bei ihrem Tagesgeld, was ebenfalls ein variabler Zinssatz ist, der schon morgen verändert sein könnte, allerdings mit einem riesigen Vorteil dem Sparbuch gegenüber: Das Geld kann tagtäglich wieder von der Bank fortüberwiesen werden.
Insbesondere dann wichtig, wenn sich die Bank tatsächlich dafür entscheidet, den Zinssatz des Tagesgeldes rapide abzusenken.
Die Verzinsung von 2,5 % gilt dabei bis 100.000 Euro, mehr sollte man auf Grund der Deckelung der gesetzlichen Einlagensicherung ohnehin nicht bei einer Bank anlegen, das zumindest meine persönliche Meinung.
Die Gutschrift der aufgelaufenen Zinsen erfolgt vierteljährlich, das jedoch aus meiner Sicht nur von geringem Informationswert, da ich nicht glaube, dass ein solcher Zinssatz von 2,5 % über Jahren gehalten werden wird.
Ich selbst verstehe das Angebot daher als Aufruf zum Hopping, sobald das Angebot durch Zinssenkung unattraktiv ist, sollte man sich wieder nach einem anderen Verwahrungsort für das eigene Geld umsehen.
Das eigentliche Ärgernis jedoch an diesem Angebot ist der Strafauszug, den man in Form eines Kontoauszuges pro Quartal erhält. Dieser ist nicht abbestellbar, sondern wird ohne Einverständnis und ohne explizite Aufforderung verschickt.
Das selbst wäre nicht so schlimm, wenn die Bank das Porto für die unerwünschten Auszüge nicht von seinem Tagesgeldsaldo abziehen würde. Daher auch ist mir diese Vorgehensweise vollkommen unerklärlich. Zum einen möchte ich die Auszüge überhaupt nicht haben, die ich letzten Endes ohnehin ins Altpapier gebe, was die Umwelt nicht gerade erfreut und die Gebühren möchte ich auch nicht tragen.
Ich kann die Zusendung nicht einmal abstellen. Das ist für mich umso unvorstellbarer, da es ja auch einen Online-Zugriff gibt, der den Druck erst recht vollkommen unnötig macht.
Hier ist aus meiner Sicht eine dringende Überarbeitung des Alt-SEB-Angebotes notwendig. Denn erst ohne die gebührenpflichtige Zusendung der Kontoauszüge würde das Angebot erst so richtig attraktiv werden. Denn die Gebühren für das Porto können je nach Einlagevolumen schon für eine Trübung der Rendite sorgen.
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Die spanische Banco Santander betreibt in Deutschland mehrere Banken die Santander im Namen haben und jeweils ein oder mehrere Tagesgeldangebote vorzuweisen haben:
Santander Bank
im Hause der Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach
Telefon: 01805.556307 (teure Sonderrufnummer * grrr)
Telefax: 069.2587578
Internet: www.santanderbank.de
• Erfahrungsberichte zum Girokonto, ebenfalls von der Santander Bank
• Erfahrungen mit der King MasterCard, Prepaid-Kreditkarte
• Anlagemünzen aus Silber, alternative Geldanlage?
Alle Erfahrungsberichte sind die persönlichen Ansichten des jeweiligen Autors, sie spiegeln nicht die Meinung von [optimal-banking] wieder.