Von wegen altmodisch:

Das Revival des Festgeldkontos

Gastbeitrag von Daniel Schnittbacher

Längst ist bekannt: Der Himmel für Sparer hat sich erhellt und Banken zahlen wieder Zinsen auf das Konto. Trotz der Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank lässt sich zwar zu 100 % die Geldentwertung durch die historisch hohe Inflation nicht ausgleichen, aber zumindest ist es möglich, sie abzudämpfen. Hilfreiche Tipps rund um das Festgeldkonto finden sich hier.

Bis zu 24 Monate fix und lukrativ anlegen

Festgeld legt der Sparer bei seiner Bank für einen festen Zeitraum an. Daher kommt auch die Bezeichnung für diese Anlageform.

Je nach Finanzinstitut lässt sich ein Zeitraum zwischen einem Monat und mehreren Jahren fixieren. Laufzeiten von mehr als 36 Monaten lohnen sich in der Regel nicht.

Um die Entwicklung von Zinserträgen mit hoher Wahrscheinlichkeit abzusehen, sind drei Jahre definitiv zu lang. Immerhin könnten nach 12 Monaten die Zinsen erneut steigen, aber der Sparer wäre an seinen alten Zinssatz gebunden. Darüber hinaus greift zwar der Grundsatz „umso länger die Anlagedauer, desto höher der Zinssatz“, aber auch er hat seine zeitlichen Grenzen. Ab einem gewissen Anlagezeitraum verharren die gleichen Zinsen auf einem Niveau.

Experten empfehlen, das Sparguthaben aufzuteilen. Einen Teil legt der Sparer auf einem Festgeldkonto für 24 Monate an und auf einem anderen Festgeldkonto für 12 Monate. Auf diese Weise wird jedes Jahr eine Anlage fällig und lässt sich erneut investieren oder verwenden.

Die besten Konditionen haben meist Direktbanken

Wo der Sparer sein Festgeld parken sollte, hängt stark von den aktuellen Angeboten der unterschiedlichen Banken ab. Ein Vergleich des Zinsniveaus lohnt sich. Erfahrungsgemäß schneiden besonders gut die Direktbanken ab, die über kein stationäres Filialsystem verfügen. Stattdessen eröffnet der Anleger ein Konto via Postident-Verfahren, Videoident- oder E-Ident-Verfahren.

Beim Postident-Verfahren bestätigt der Antragsteller seine Identität gegenüber einem Mitarbeiter der Postfiliale. Dieser sendet die unterschriebenen Unterlagen an die Bank weiter. Zu 100 % erfolgt die Kontoeröffnung von Zuhause, wenn die Wahl auf das Videoident-Verfahren oder E-Ident-Verfahren fällt. Nicht alle Banken ermöglichen diese Methode, bei der ein Videochat oder ein Smartphone mit NFC-Funktion erforderlich ist.

Kein Festgeldkonto ohne Referenzkonto

Das Festgeldkonto besitzt keine Zahlungsfunktion. Aus diesem Grund benötigt der Sparer ein Referenzkonto, bei dem es sich in der Regel um ein reguläres Girokonto handelt. Einige Finanzinstitute bieten Anlagekonto und Referenzkonto als Paket an, während bei anderen das separate Öffnen eines Referenzkontos erforderlich ist. Schwierig ist dies nicht, weswegen es letztlich keinen Unterschied gibt.
Ausschlaggebend für die Wahl des passenden Finanzdienstleisters ist die Zinshöhe, um von dieser absolut sicheren Geldanlage bestmöglich zu profitieren.

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